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Aktuelles

Am 23.01.2012 heiratete unsere Bewohnerin des Mutter Kind Bereiches I, Nathalie Mörlin. Herzlichen Glückwunsch!

Wir wünschen unserer Mitarbeiterin Katja Jensch alles erdenklich Gute zur Geburt ihres Sohnes Oscar.

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Dankeschön mit Händedruck und Stollen

Auch in diesem Jahr unternehmen Landrat Bernd Lange, seine Beigeordneten und Politiker am Weihnachtstag eine Rundfahrt durch den Landkreis. Dabei danken sie den Menschen, die auch zu den Feiertagen für andere da sind.

Nach dem Besuch in der Leitstelle und dem Krankenhaus in Weißwasser geht es wenige Minuten später im flotten Schritt durch das Kinder-, Jugend- und Familienhaus StattRand. Chefin Mandy Köhler zeigt voller Stolz, welche Bereiche in den letzten Monaten neu gestaltet wurden. 200 000 Euro sind mittels Sponsoren eingesetzt worden. „Wenn ich mir überlege, wie das früher hier aussah“, lobt Lange. Dann hört er beim kurzen Kaffeepäuschen aufmerksam zu, dass fünf Kinder die Feiertage im Jugendhaus bleiben müssen. „Weil die Spannungen in den Familien so groß sind, dass nicht mal ein Besuch von wenigen Stunden möglich ist“, so Mandy Köhler. Längst sei das Thema Konflikte in den Familien nicht mehr auf ein bestimmtes Klientel beschränkt. „Dieses Problem erreicht nun verstärkt Mittelklassefamilien“, so Mandy Köhler. Patchwork-situationen, Gewalt in den Familien, seien nur zwei Situationen, mit denen man sich auseinandersetzen müsse. Dann setzt der Landrat seine Fahrt durch den Landkreis fort.

Der Landratsabgeordnete Lothar Bienst bringt Geschenke mit, die er gemeinsam mit Mandy Köhler, der Leiterin des Kinder-, Jugend. Und Familienhauses StattRand Weißwasser auspackt.

Ausschnitte aus der Lausitzer Rundschau und der Sächsischen Zeitung vom 27.12.2011

Mitglieder des Fitnessclub Niesky erfüllen Weihnachtswünsche

Auch in diesem Jahr konnten die Mädchen und Jungen des Kinder-, Jugend- und Familienhauses StattRand ihre Wunschzettel im Fitnessstudio abgeben. Von den Mitgliedern des Fitnessclubs konnte sich jeder einen Wunschzettel mitnehmen und ein Päckchen für ein Kind packen. Die Wünsche waren breit gefächert und reichen vom Deo bis zum Frisörgutschein. Alle Wünsche wurden erfüllt und die Freude war groß, als Andreas Wende mit einem Auto voller Geschenk auf den Hof fuhr.

Andreas Wende übergibt die Geschenke der Mitglieder des Fitnessstudios an Geschäftsführerin Mandy Köhler

Kinder-, Jugend- und Familienhaus StattRand 20.12.2011


Vattenfall Newsletter Dezember 2011:

Freude schenken: Mitarbeiter erfüllen wieder Weihnachtswünsche

Spendenmarathon bei einem privaten Fernsehsender, Aufrufe von Kirchen und kreativen Vereinen: In der vorweihnachtlichen Zeit wird allerorten an Nächstenliebe und und Herzenswärme appelliert: Helft Menschen, die jenseits der Sonnenseite des Lebens stehen. Ob diese Hilfe in vollem Umfang auch tatsächlich die Bedürftigen erreicht, ist oftmals ungewiss.
Keine Zweifel gab es hingegen an der (nun schon dritten) Weihnachtsbaum-Wunsch- aktion, die am 21. November im Verwaltungsgebäude am Cottbuser Südeck startete. „Weil die Gaben garantiert ankommen, unterstützen wir die Aktion aus tiefstem Herzen“, sagte Cornelia Schäfer von der kaufmännischen Ausbildung. Ähnlich brachten es auch Veronika Handlich und Carsten Kieschnick auf den Punkt. Die beiden Mitarbeiter vom Einkauf hatten zudem mehrere Wunschzettel vom geschmückten Baum genommen – für Kollegen aus den Kraftwerken Jänschwalde und Schwarze Pumpe sowie der eigenen Abteilung.
Kinokarten, ferngesteuertes Auto, Puppenwagen, Skateboard, Schlafspieluhr, Zubehör für die Modelleisenbahn, eine Tischtenniskelle, Bettwäsche und vieles mehr: Mehr als 100 liebevoll gestaltete Karten mit zumeist ganz bescheidenen Wünschen waren zuvor von Kindern und Jugendlichen abgegeben worden. Sie alle brauchen aus unterschiedlichen Gründen Betreuung und Halt in sozialen Vereinen. Dazu zählen das Albert-Schweitzer-Familienwerk Spremberg, die Kinder- und Jugendhilfe Weißwasser sowie die Kinderheime Neustart in Jänschwalde und Käthe-Kollwitz-Haus Cottbus.
Vor wenigen Tagen sorgten die hübsch verpackten Geschenke für leuchtende Kinderaugen. „Vielen Dank, liebe Vattenfaller, und ein frohes Fest“, hieß es inzwischen aus den vier Vereinen.

Die Kinder von Mutter- Kindbereich des Kinder-, Jugend- und Familienhauses StattRand wurden zusätzlich mit Geschenken bedacht.

Am 14.12.2011 konnten die Weihnachtsgeschenke für die Kinder vom Mutter-  Kindbereich in Cottbus bei Vattenfall abgeholt werden.

19.12.2011:

Ein „Weihnachtslächeln“ ging durch den Landkreis

Nachdem 7 Uhr die Türen des Weihnachtsmannschlittens das erste Mal geöffnet und bevor sie 12 Stunden später wieder verschlossen wurden, wartete auch in diesem Jahr auf die Helfer der Jungen Union Görlitz ein langer Weg quer durch den Landkreis Görlitz. In nun über fünfjähriger Tradition besuchten die jungen Menschen am 19. Dezember 2011 zur alljährlichen Weihnachtstour Kinderheime und Krankenhäuser.

Gemeinsam mit dem Weihnachtsmann, Musikern und dem Maskottchen „Trixi“ des Ferienparks Trixi aus Großschönau zauberten die zahlreichen fleißigen Helfer den Kindern in rund zehn Einrichtungen im Landkreis Görlitz ein Lächeln ins Gesicht. Mit der Aktion „Weihnachtslächeln“ soll vor allem jenen Kindern eine Freude bereitet werden, die aufgrund von Krankheit oder familiärer Probleme die weihnachtliche Zeit im Krankenhaus oder Kinderheim verbringen müssen.


„Immer wieder fordern zahlreiche Akteure unserer Gesellschaft zu mehr Wertebewusstsein auf, ohne dass auf Worte Taten folgen. Dass es jedoch nicht nur bei leeren Phrasen bleiben muss, sondern Werte wie Nächstenliebe gelebt werden, hat die breite Unterstützung der Aktion „Weihnachtslächeln“ wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Görlitz, Tina Hentschel. Dadurch ist es in diesem Jahr erstmals gelungen, die Weihnachtstour mit zwei Teams im Landkreis Görlitz durchzuführen. Es konnten doppelt so viele Einrichtungen an einem Tag besucht werden, als die Jahre zuvor. „Ein herzlicher Dank gilt deswegen den vielen, vielen Unterstützern, welche das „Weihnachtslächeln“ und die kleine Freude für die Kinder erst möglich machen. Es ist überwältigend und faszinierend, wie viele Menschen sich eingebracht und geholfen haben, unseren Kleinsten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und wenigstens für einige Stunden die Sorgen des Alltags abzunehmen“, so Hentschel weiter. Neben dem gemeinsamen Singen, Gedichten, Spielzeug, Süßigkeiten und vielen weiteren großen und kleinen Geschenken brachte der Weihnachtsmann auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinderheime und Krankenhäuser eine kleine Aufmerksamkeit mit, um ihnen für ihr großartiges Engagement zu danken.

 

Lausitzer Rundschau vom 9.12.2011:

"Ich fühle mich hier wohl"

StattRand gGmbH in Weißwasser öffnet seine Türen / Neues Kochprojekt ist gestartet

Weißwasser In den Köpfen Vieler ist es immer noch das Kreiskinderheim am Rande der Stadt Weißwasser. Dass das Kinder-, Jugend- und Familienhaus viel mehr zu bieten hat, davon konnten sich die Besucher beim Tag der offenen Tür am Donnerstag überzeugen.


Am neuen Herd demonstrieren Lothar Bienst, Mandy Köhler und Gerhard Winter ihre Kochqualitäten: Das Umrühren klappt schon gut.

Der vier Monate alte Gustav ist gut „verpackt“. Gleich geht es mit Mutti Conny zum Spaziergang an die frische Luft. Die 16-Jährige nimmt sich genauso wie ihre Mitbewohnerin Jessica, aber kurz noch die Zeit, der RUNDSCHAU ein paar Fragen zu beantworten. Derweilen lässt sich die anderthalbjährige Nele, die Tochter der 19-jährigen Jessica, ein Lebkuchenstern schmecken. Beide jungen Muttis gehören zur Mutter-Kind-Wohngruppe II im StattRand in Weißwasser. „Ich fühle mich hier wohl“, sagt Jessica. Conny bestätigt das ebenso.

Begleitende Hilfe

Beide Mädchen brauchen mit ihren Kindern die Hilfe. Das wissen sie und sie sind dankbar dafür, dass sie diese im StattRand erhalten. „Ich hatte kein Zuhause“, sagt Jessica, als sie schwanger im Kinder- Jugend- und Familienhaus vor fast zwei Jahren eine Aufnahme fand. Sie könnte es jetzt verlassen, in eine eigene Wohnung ziehen. „Ich bleibe weiter hier, weil ich noch Hilfe brauche“, schätzt sie selbst ein. Auch Conny wird mit ihrem Gustav noch mindestens bis sie 18 Jahre ist im StattRand bleiben und in der Zwischenzeit auf ein selbstständiges, verantwortungsvolles Leben als junge Mutter mit Kind vorbereitet werden.

Die äußeren Bedingungen haben sich dafür erheblich verbessert. Das Stammhaus an der Muskauer Straße hat in den zurückliegenden Monaten umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten erfahren. So haben die Muttis mit ihren Kindern nun eigene Appartements. „Wir nehmen den Muttis nicht die Arbeit ab, wir begleiten sie“, erklärt Mitarbeiterin Anja Kolbitz bei einem Rundgang. Dazu gehöre auch, dass die Muttis ihre Zimmer selbst in Ordnung halten müssen. „Wir haben ein Punktesystem erarbeitet. Wenn die Frauen 20 Punkte zusammenhaben, dürfen sie sich eine kleine Überraschung aussuchen“, erklärt sie. Und das System zeige Erfolg.

Koch-Projekt

Von Erfolg gekrönt, war auch der Antrag vom StattRand bei der Sparkassenstiftung Oberlausitz-Niederschlesien. 5000 Euro konnte beim Tag der offenen Tür durch den Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Gerhard Winter und das Stiftungsratsmitglied und CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Bienst übergeben werden. Diese Geld findet für das Projekt „Koch mit mir“ Verwendung. Die neue Küche dafür konnten am Donnerstag alle in Augenschein nehmen. In dieser lernen die jungen Muttis kochen. „Wir wollen das Projekt auch für Muttis in Weißwasser anbieten“, sagt Mitarbeiterin Anja Riesner. „So sollen die Frauen lernen, dass man Kindern gekochte Möhren mit Kartoffeln anbieten kann, dass dies sparsames kochen ist“, sagt Mandy Köhler, Geschäftsführerin der StattRand gGmbH. „Es muss wieder bewusster werden, das Kochen mehr ist, als nur Büchse aufmachen“, so Lothar Bienst.


Mitarbeiterin Liane Jurz zeigt stolz die Waren, die Mitarbeiter und Bewohner gemeinsam angefertigt haben. Fotos: Regina Weiß

„Wir möchten mehr nach außen ausstrahlen. Viele denken nach wie vor, wir sind hier das Kinderheim“, benennt Mandy Köhler ein Vorurteil, gegen das man ankämpft. Dabei sei das Angebot und die Arbeit im Haus sehr vielfältig. Zwölf Plätze für junge Muttis mit Kinder hält man bereit. Zehn sind derzeit besetzt. Zwei Plätze gibt es für die Inobhutnahmestelle für Kinder- und Jugendliche. Acht Plätze sind für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Fünf Kinder werden in der Fünf-Tage-Woche betreut. Nicht zu vergessen das Familienbildungsprojekt. Hinzu kommen Außenwohngruppen in Niesky, Rothenburg und Görlitz. 54 Mitarbeiter kümmern sich Bereichen um die Belange der Kinder und Jugendlichen.

von Regina Weiß

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Sächsische Zeitung vom 9.12.2011:

Wie Kinder, Jugendliche und Familien in Weißwasser betreut werden

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Der Umbau ist nun fertig und der Nikolaus war da!

Tag der Offenen Tür am 8. Dezember 2011

Von 11-14 Uhr zeigen wir ertsmals nach den Umbaumaßnahmen allen Interessierten unser Haus.

Inhousefortbildung

Drei Tage lang absolvierten alle Mitarbeiter eine Fortbildung. Unser Thema hieß „Systemisches Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Wohngruppe und Familie“.

Design: arielle kohlschmidt